Kreisgruppe Wolfsburg

Heckenpfad

Entstehungsgeschichte - 200 m lange Nektarbar für Schmetterlinge

Am Samstag, den 8. Juni legten Mitglieder der Heckengruppe, des Fallersleber Imkervereins und weitere Mitstreiter des BUND in einem Arbeitseinsatz einen Blühstreifen für Bienen und Schmetterlinge zwischen Fallersleben und Ehmen/Mörse an.

Nun kommt es darauf an, ihn 3-4 Wochen lang feucht zu halten, damit die ausgesäten Blumen- und Grassamen keimen können.

Deshalb muss im ganzen Juni 2-3 mal pro Woche abends (19.00-20.00 Uhr) gewässert werden. Dazu werden dringend Helfer gesucht. Interessierte Naturschützer können sich hier melden:

Peter Bronold: Tel. 05361-73321

Christoph Stein Tel. 05362-4642

Naturschutzzentrum: Tel. 05361-23529

Anlage eines Blühstreifens

Neun Schüler der BBS II  mit  ihrem Lehrer, Herrn Fricke, halfen Mitgliedern der Heckengruppe am Rotekampweg, dem Grüntreifen zwischen Fallersleben und Ehmen (Kerksiek).

Hier entstand ein fast 200 m langer Blühstreifen, der ab nächstes Jahr als "Nektarbar" Schmetterlinge und CO anlockt.

Wilhelm Lieven Jr. stellte Werkzeuge zur Verfügung, zum Beispiel Fräse und Walze.

Nach Vorbereitung durch die Heckengruppe des BUND übernahmen die Schüler die Aufgaben den fetten und düngerreichen Boden mit Sand abzumagern und die Wildpflanzen auszusäen.

Anschließend wurde der Boden von ihnen gewalzt.

Vielen Dank für die tatkräftige Unterstützung!

Heckengruppe aktiv im Mai

Wie schön, dass die Nachbepflanzung der Hecke am Rotekampweg angewachsen ist. Zwar sind die Sträucher noch klein und kämpfen mit dem Gras um die Wette um Licht und Feuchtigkeit, aber sie zeigen für alle sichtbar ihr frisches Grün.

Zur Unterstützung und Untermalung der Pflanzung legen wir einen Blühstreifen an. Das ist gar keine so einfache Sache; denn der Boden ist per se nicht dafür geeignet und muss aufbereitet werden. Die ersten Schritte sind getan: Er wurde gefräst und von dem gröbsten Unkraut befreit. Im zweiten Schritt ist menschliche Muskelkraft gefragt: Mittels Harke werden die Grassoden fein säuberlich zu einem kleinen Wall zwischen Heckenpflanzung und Blühstreifen aufgetürmt.

Die teilnehmenden Heckengruppenmitglieder kamen bei ihrem freiwilligen Arbeitseinsatz am Do, 10. Mai, gehörig ins Schwitzen, zumal sommerliche Temperaturen herrschten. Eine erste Mahd des hochgeschossenen Grases wurde auch vorgenommen.

Die lachenden Gesichter zeigen: In der Gruppe arbeiten macht Spaß!

Weidenzaun im Klassenzimmer Kerksiek erneuert

Jetzt, wo der Frühling endlich da ist, gibt es für die Heckengruppe wieder reichlich Arbeit im Freien.

Im Klassenzimmer Hecke am Kerksiek muss der Weidenzaun stabilisiert werden, weil Wind und Wetter arg zugesetzt hatten. Material in Form von Weidenruten war schon einige Tage vorher angeliefert worden.

Am Samstag, 17. März, ging es dann zur Tat. Da wurde gemessen, Pflanzlöcher vorgebohrt, Weidenpflöcke zugespitzt und in die Erde getrieben. So entstand in einigen Stunden schweißtreibender Arbeit das Gerüst für einen neuen Zaun als Stütze für das alte, marode Stück.

Gegen Mittag gab es ein liebevoll hergerichtetes Picknick für die Schaffenden. In der milden Frühlingssonne schmeckten Tee und Käsebrötchen so richtig lecker.

Bevor die Mittagsträgheit einsetzte wurde der Grundstock für das Flechtwerk eingearbeitet. Gegen 15:00 Uhr am Nachmittag verließen die letzten Tüchtigen das Klassenzimmer.

Alle sind hoch zufrieden: das Ergebnis des Arbeitseinsatzes kann sich sehen lassen, und Petrus meinte es gut mit dem darauf folgenden Regen am Sonntag. Die erste Bewässerung ist „natürlich“ geglückt, nun müssen die Weidenpfähle nur noch ausschlagen und wachsen. Alle sind sich einig: Das Wirken an der frischen Luft für eine gute Sache hat richtig Spaß gemacht!

Nachpflanzung am Rotekampweg

Bei allerbestem Herbstwetter konnten am 12.11. endlich die Nachpflanzung in der neuen Hecke am Rotekampweg vorgenommen werden.

Der extrem kalte Winter 2010/11 und das trockene Frühjahr hatten zu vielen Ausfällen geführt, so dass im Spätsommer eine traurige Bilanz gezogen werden musste.

Nun waren die bestellten Pflanzen eingetroffen und Kornelirsche, Brombeere, Vogelkirsche  sowie Weißdorn ,Salweide und Mispel wurden mit viel Enthusiasmus und einer Prise Liebe zur Natur an die vorgesehenen Standplätze verbracht.

Die Firma Lieven hatte einen Tank mit Wasser bereit gestellt, so dass die jungen Pflanzen ordentlich angegossen werden konnten. Nach ca. 2 1/2 Stunden konnten die Mitglieder der Heckengruppe zufrieden ihren Arbeitseinsatz beenden.

Möge es den Pflanzen gut ergehen.

Gießaktion mit der Freiwilligen Feuerwehr Ehmen

Nach lang anhaltender Trockenheit brauchten unsere ca. 300 im letzten Herbst in der Feldmark zwischen Ehmen und Fallersleben gepflanzten Heckensträucher und Bäume dringend Wasser.

Wieder einmal war die Freiwillige Feuerwehr Ehmen sehr hilfreich. Ganz kurzfristig wurde ein Termin für den 09. Juni 2011 abgesprochen.

Vier Feuerwehrmänner, zehn Ehrenamtliche der BUND-Heckengruppe und ihre Freunde und ein Tankwagen mit jeweils 2500 Litern Wasser, und schon ging es los.

In kurzer Zeit waren am frühen Abend 6000 Liter Wasser mit Eimern an unsere Pflanzen getragen. Nun hoffen wir, dass alle Bäume und Sträucher die Trockenheit überstehen.

Der Freiwilligen Feuerwehr Ehmen danken wir ganz herzlich für ihren Einsatz.

Verwahrloste Hecke

Am Samstag, 22.Januar 2011 setzten acht Mitglieder der Heckengruppe des BUND ein Stück einer alten verwahrlosten Hecke in der Nähe des „Grünen Klassenzimmers“ „auf den Stock“, d.h. die Sträucher in Baumhöhe wurden bis auf den Stumpf heruntergeschnitten, damit die alten Pflanzen wieder neu ausschlagen.

Es fiel sehr viel Schnittmaterial an, das wir zerkleinerten und zu hohen Haufen schichteten. Diese sollen später den Einblick von außen in das zukünftige Klassenzimmer unter den Sträuchern verhindern. Hier werden bald Kinder über die Natur unterrichtet.

Zwei Stunden wurde fleißig gearbeitet. Männer und Frauen sägten, schleppten, schnitten Stämme, Äste und Zweige. Das Areal wurde wieder einmal vom Müll gereinigt. Am Ende erschien die „gute Fee“ mit knackigen Wurst- und Käsebrötchen sowie Kaffee und Tee zur Belohnung.

Herzlichen Dank allen Beteiligten.

Was Vögel futtern - BUND pflanzt "Vogelfutter"

Seidenschwanz, Alex Koschel Seidenschwanz, Alex Koschel

Das Foto hat der Wolfsburger Naturfotograph Alex Koschel im Dezember aufgenommen. Es zeigt im Winter aus dem Norden zu uns kommende Seidenschwänze, prächtige Vögel. Sie machen sich über die roten Beeren des Schneeballs, eines einheimischen Heckenstrauches her. Diese bleiben bis spät in den Winter an den Sträuchern und stellen eine Notnahrung für im Winter hungernde Vögel dar.

In diesen Tagen fragen sich manche Leute, wie sie bei der Schneedecke und dem starken Frost den Vögeln helfen können. Die bekannte Vogelfütterung hat ihre Bedeutung vor Allem für die Beobachtung und das Kennen lernen einiger Garten-Vögel. Sinnvoll ist auch das Wegschieben der Schneedecke unter Sträuchern, in deren Falllaubdecke sich Insekten in der Winterstarre befinden und gern von einigen Vogelarten aufgepickt werden.

Wie das Foto gut zeigt, hilft man langfristig den Vögeln eher durch die Pflanzung früchtetragender, einheimischer Sträucher.
Auch deshalb hat sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) das Pflanzen von Hecken im Wolfsburger Raum auf die Fahne geschrieben. So auch bei der letzten Heckenpflanzung im November bei Fallersleben, an der sich viele Natur liebende Bürger ehrenamtlich beteiligt haben. Dort zwischen Kerksiek und Fallersleben wurden u.a. Schneeball, Liguster, Heckenrose, Weißdorn, Schwarzdorn, Eberesche und Holunder gepflanzt: Heckenpflanzung ist Vogelschutz. Der BUND pflanzt „Vogelfutter“.

Heckenrodung und Ausgleichsmaßnahmen im Kerksiek

In den Jahren 2008 und 2009 brachte sich der BUND verstärkt in das Thema Erhaltung von Hecken zwischen Fallersleben und Ehmen ein.

Eine Zusammenfassung der Ereignisse und Aktivitäten finden Sie in unserer Dokumentation von 2008/2009.

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