Ostrand mit starker Verbuschung
Fläche vor dem Freistellen
Fläche nach dem Freistellen

Pflegeeinsatz im Oktober 2019

Im Oktober 2019 unternahm die Biotopschutzgruppe den mittlerweile vierten Arbeitseinsatz auf dem Kalkberg. Wie schon im Februar abzusehen war, musste die Mannschaft diesmal mit Freischneidern, Sägen und Astscheren anrücken.

 

Teilbereich vorher mit starker Verbuschung

 

 

Ziel war es, die inzwischen starke Verbuschung aus überwiegend Hartriegel, Schlehe, Holunder und Pflaumen-Jungwuchs auf der vor 5 Jahren freigestellten Fläche zurückzudrängen.

 

 

Mit Freischneidern, Astscheren und Handsägen war der Erfolg auch am Ende sichtbar.

Der Einsatz bei wunderbar sonnigem Wetter ging von 15:00 bis 17:30 Uhr, am Ende hatten alle das Gefühl, wirklich etwas geschafft zu haben. Trotz durchgeschwitzter Hemden und einiger Blessuren fiel auf, dass niemand etwas zu trinken mitgenommen hatte. Das wird nächstes Mal hoffentlich besser.

Teilbereich nach Freistellung

In diesem Winter ist noch ein weiterer Einsatz geplant. Jeder, der sich für praktische Naturschutzarbeit interessiert und ein wirkliches Kleinod von Wolfsburg kennenlernen möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Bitte im Naturschutz-Zentrum melden (05361-23529)!

Biotoppflegeeinsatz 9.2.2019

Anfang Februar traf sich die Biotopschutzgruppe wieder zu einem Arbeitseinsatz im Kalkberg.

Zu unserer Überraschung war die 2014/2015 freigestellte Fläche wieder komplett zugewachsen u.a. durch Roter Hartriegel, Weißdorn, Schlehe- und Pflaumenjungwuchs. Der Grund: seit März 2017 haben wir hier keine Pflegemaßnahme durchgeführt!

Es war so viel zu schneiden, dass wir nicht ganz fertig geworden sind. Eventuell erfolgt noch einmal ein weiterer Einsatz im März. Im Spätsommer/Herbst sollte der Bereich auf jeden Fall mit einem Freischneider bearbeitet werden.


Neubeginn der Pflege auf dem Kalkberg 2019

Seit dem letzten Arbeitseinsatz im März 2017 zusammen mit der Initiative "Pro Ehrenamt" von Volkswagen im März 2017 sind fast 2 Jahre vergangen. Der aktuelle Blick Anfang des Jahres 2019 zeigte, dass diese Pause alles andere als gut war. In diesen letzten 2 Jahren hat sich nähmlich auf fast der gesamten 2014/2015 freigestellten Fläche ein dichtes Gebüsch aus Arten wie Roter Hartriegel, Weißdorn, Schlehe, Holunder und dem Jungwuchs der hier noch stehenden alten Pflaumenbäume entwickelt. Diese natürliche Sukzession machte damit die Arbeiten in den Jahren von 2015 bis 2017 beinahe wertlos. Und sie zeigt sehr eindrucksvoll, dass man bei Verwirklichung eines solches Projektes mit einer klar definierten Zielvorgabe - nämlich die Entwicklung eines Kalk-Trockenrasens- gerade in den ersten Jahren konsequent am Ball bleiben muss!

Nun haben wir erfreulicherweise wieder einen Neustart hingelegt. Um unser selbst gestecktes Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und -noch wichtiger- tatsächlich dort einen Kalk-Trockenrasen einmal anschauen zu können, müssen wir jetzt regelmäßig im Jahr mindestens zwei bis drei Arbeitseinsätze durchführen. Wer Lust hat mitzuhelfen, kann sich jederzeit im Naturschutz-Zentrum Wolfsburg melden.

Großer Einsatz zusammen mit VW-Mitarbeitern März 2017 !

Mitarbeiter der Initiative Pro Ehrenamt von Volkswagen arbeiteten gemeinsam mit Mitgliedern des BUND bei strahlendem Sonnenschein am letzten Samstag im März 2017 ausnahmsweise mal nicht im Büro sondern im Steinbruch. Keine Strafarbeit sondern ein ehrenamtlicher Einsatz, bei dem eine für den Naturschutz wertvolle Fläche wieder hergerichtet werden soll. Damit die Fläche eine Chance hat, sich zu einem Magerrasen zu entwickeln, wurden hunderte  Austriebe des Roten Hartriegels entfernt.

Triebe des Roten Hartriegels werden ausgestochen
Der gemütliche Teil bei heißem Würstchen darf nicht fehlen

Der zweite Einsatz im März 2016

 

Im März 2016 erfolgte der zweite Arbeitseinsatz. Auffällig war, das auch im zweiten Jahr nach der Freistellung die freigestellte Fläche nur geringfügig von Jungwuchs bewachsen war.

 

Dafür waren große Bereiche der Fläche mit einer deutlichen Mossschicht bedeckt.

Der erste Einsatz der Biotoschutzgruppe im Oktober 2015

 

Die inzwischen reaktivierte Biotopschutzgruppe führte dann im Oktober 2015 ihren ersten Arbeitseinsatz durch.

Auf der Fläche waren  nur geringfügig Jungwuchs von Roter Hartriegel und Kreuzdorn aufgelaufen. Dieser Jungwuchs wurde weitesgehend ausgegraben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einigen Stunden Arbeit gab es Kaffe und Kuchen.

Verbrennung des Holzmaterials

Im Winter 2014/2015 wurde das Kronenmaterial der abgesägten Bäume vor Ort verbrannt. Nun konnte die Fläche weiterbearbeitet werden.

Biotop Kalkberg Beginn der Pflegearbeiten im Winter 2014/2015

Blick in den Kalkberg 2014 vor der Freistellung
Nach Freistellung im Winter 2015

Zwischen Sülfeld und Ehmen befindet sich inmitten von Ackerflächen der sogenannte Kalkberg. Nach Aufgabe des Kalkabbaues entwickelte sich die Fläche zu einem Wald. Nach Kartierungen von 1983 wuchsen hier ursprünglich Pflanzenarten sogenannter Kalkmagerrasen. Die offenen Bereiche sind aufgrund der zunehmenden Bewaldung inzwischen verschwunden und damit auch die typischen Pflanzen wie Kartäusernelke oder Wiesensalbei.

 

Die Biotopflegegruppe möchte das ändern. Durch regelmäßige Arbeitseinsätze soll wieder ein Kalkmagerrasen entwickelt werden. Als erste Aktion wurden durch die Stadtforst im Winter 2014/2015 auf einem Bereich von etwa 100 m² alle Bäume entfernt. Diese Fläche wird seitdem mindestens einmal im Jahr (zumeist im Februar) gepflegt. In den kommenden Jahren besteht die Arbeit überwiegend aus dem Beseitigen von Jungwuchs der umstehend wachsenenden Bäume und Sträucher wie Roter Hartriegel, Kreuzdorn und Pflaume.



Jahresbericht des BUND

Titelseite des Jahresberichtes, Wildkatze als Titelbild

Einblicke in die Arbeit des BUND, seine Einnahmen und Ausgaben, die Zahl seiner Mitglieder und Förderer – das alles und noch viel mehr finden Sie im

>> Jahresbericht 2018

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