Junior-Ranger bei der Arbeit

„Die Knospe ist noch fest zugeklebt!“- Junior-Ranger lernen Waldbäume im Winter kennen

 

Nach einer Geschichte über die in den Knospen schlafenden Blättchen, fügten die Kinder in Zweiergruppen ein Knospenpuzzle aus drei Zweigen zusammen. Sie erkannten, dass sich die Zweige durch Form und Farbe der Knospen und durch die Knospenstellung – „gegenständig“ und „wechselständig“- unterscheiden. Nun konnten sie mit einem einfachen Bestimmungsschlüssel vier Baumarten an Hand der Knospen bestimmen: Gegenständig: Kastanie und Esche; wechselständig: Eiche und Buche.

In Fühlkisten wurden die Zweige dieser Waldbäume nur durch Tasten erkannt. Eine alte Geschichte erzählte, wie die Menschen sich früher erklärten, dass nur die Esche ganz schwarze („verbrannte“) Knospen hat.

Nun befestigten die Kinder mit Unterstützung der Erwachsenen auf einer Pappe die Zweige von drei Baumarten, um ein „originales“ Bestimmungsmuster mit nach Hause nehmen zu können.

Auf einem Waldspaziergang wurden an 15 Stationen die Baumarten nur an Hand der Knospen bestimmt. Die Kinder lösten dies souverän.

Zwischendurch zeigte uns ein Kleiberpärchen, dass es gerade einen Nistkasten auf Eignung für die Jungenaufzucht im Frühling untersuchte. Immer wieder rief der Kleiber: „Wiii-ett, wiii-ett!“ Das soll heißen: „Wartet, wartet!“ Ob er wohl die schlafenden Knospen meinte?



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