Junior-Ranger finden im Wald einen „halbechten“ Nadelbaum und basteln „Lärchenvögel“

Junior-Ranger präsentieren ihre Lärchenvögel

Bei frostigem Wetter traf sich die Gruppe am VW-Bad und wanderte zuerst zu den “Drei Steinen“. Dort sammelten in einem Spiel „Mäuse“ Zapfen als Winternahrung, trugen sie zu ihren Höhlen, mussten aber Obacht auf den Fuchs geben.

Almut Stein erzählte die Geschichte vom Streit der Nadelbäume, die die Lärchen als „Weicheier“ beschimpften, weil sie nicht wie sie den Winterstürmen trotzen sondern zu Winterbeginn einfach ihre Nadeln wie die Laubbäume ihr Blätter abwerfen und dann den Winter verschlafen. Die Lärchen bestanden jedoch darauf, dass sie „echte“ Nadelbäume seien, da sie doch Nadeln und keine Blätter und vor allem Zapfen wie alle Nadelbäume hätten. Der Streit ging glimpflich für die Lärchen aus.

Die Gruppe suchte darauf nach „echten“ Nadelbäumen und Lärchen. Sie fanden gleich die bisher unbekannten Zapfen der Kiefern: Durch den Wald schimmerten auch die jetzt noch gelben Nadeln einiger Lärchenbäume. Doch waren sie so hoch, dass man ohne Fernglas nicht erkennen konnte, ob es sich wirklich um Nadeln oder doch um kleine Blätter handelte. Die Kinder entdeckten dann auch Lärchen, deren benadelte Zweige bis in Greifhöhe herabhingen. Dort konnte man erkennen, dass es wirklich Nadeln und keine Blätter sind. Man konnte auch ausprobieren, dass man die Nadeln ganz leicht abstreifen konnte und sie daher beim nächsten Sturm sicher abfallen werden. Es sind also unzweifelhaft Nadelbäume, die ihre Nadeln – wie Laubbäume- Anfang des Winters abwerfen.
An den Zweigen der Lärchenbäume hingen noch viele Zapfen, die kleinsten Zapfen aller heimischen Nadelbäume. Einige wurden mit einer Gartenschere abgeschnitten und mitgenommen.

Im NEST (Naturerkundungsstation) angekommen wurden zuerst verschiedene Naturpräparate angesehen. Genauer betrachtet wurden die großen „Schreitvögel“: Das sind große Vögel mit langen Beinen und langen Schnäbeln, die weder „trippeln“ noch „hüpfen“ sondern mit ihren langen Beinen „schreiten“. Zu diesen größten Vögeln, die es bei uns gibt, gehören der Weißstorch, der Schwarzstorch und der Graureiher (auch der Kranich).
Nun wurden aus den mitgebrachten Zapfen „Lärchenvögel“, eben solche Schreitvögel mit langen Beinen und langen Schnäbeln gebastelt: So entstanden 8 Weißstörche und ein Schwarzstorch. (Siehe Foto)
Geschichte und Bastelanleitung siehe unter „Naturerlebnispädagogik“.



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