Entdecker Tour im März 2011 der Junior-Ranger auf den Spuren im Nadelwald

Da die Wolken die wärmenden Sonnenstrahlen noch nicht durchließen wanderten die Naturerlebniskinder warm angezogen in die Richtung des wunderschönen Hasselbachtals auf den Spuren von Specht, Eichhörnchen und Maus.


Nach der Gruppenaufteilung vor den „Drei Steinen“ machten sich die Junior-Ranger auf den Weg um auffällige Gegebenheiten mit Fähnchen zu markieren. Diese spannenden Plätze wurden danach intensiv besprochen und erklärt. Auffällig war, dass die teilnehmenden Kinder vor 5 Monaten bei dem Thema Nadelwald I schon viel gelernt haben. Nach einer Geschichte erfuhren sie, dass der Specht eine Methode entwickelt hat, Bäume so zu bearbeiten, dass er seine Winternahrung genau dort einklemmen und für den Verzehr vorbereiten kann - die Spechtschmiede.


Nun stapfte die Kinderschar gemeinsam weiter mit den Betreuern durch die Wildnis, an einer sehr großen Lärche vorbei in den Fichtenwald. Auch hier haben die in drei Gruppen aufgeteilten Naturexperten die auffälligen Plätze mit Fähnchen markiert. Zu diesem Zeitpunkt wurde leider das wunderbare Klopfen der Spechte von dem Geräusch der Motorsäge der Baumfällarbeiten übertönt. Dennoch war es ein besonderes Naturerlebnis für die Kinder, die von ihnen markierten Plätze zu besprechen und zu lernen, was hier lebt und wächst an Baum und Tier.


Auch der Malbaum der Wildschweine entging den neugierigen Augen der Kinder nicht. Die Höhe der Scheuerstelle führte zu dem Entschluss, dass es sich um einen großen Keiler handelt, der hier immer wieder Körperpflege betreibt. Durch Sturmschäden konnten die verschiedenen Baumwurzeln begutachtet werden. Viele Fragen wurden beantwortet.


Nach dem Verzehr des Pausenbrotes in gemütlicher Runde ging es auf sonnigen Wegen weiter zu einer Wald-Holzsitzecke. Hier wurden die Pappkarten mit gesammelten Zapfen der Fichte, Kiefer und Lärche bestückt und beschriftet. Alle Kinder wussten genau Bescheid, welcher Zapfen dem Specht oder Eichhörnchen oder Maus als Nahrung diente um im Winter nicht zu verhungern. Da sind kleine Kunstwerke entstanden, die Kinder waren mit Begeisterung bei der Sache.


Leider ließ sich der schon seit vielen Jahren bekannte Waldkauz auch heute nicht von uns begutachten. Dafür haben wir auf dem Weg zum Eulenbaum große Familien des Bärlauchs entdeckt, der sich gleich neben der für den Menschen giftigen Verwechslungspflanze Maiglöckchen üppig ausbreitete.


Und wieder endete die Entdecker Tour mit strahlenden Kindergesichtern unter dem Motto: Auf den Spuren von Specht, Eichhörnchen und Maus im Nadelwald um sich mit Tieren und der Pflanzenwelt besser auszukennen.



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