Renaturierungsprojekt bei Mörse 2005

Die Kreisgruppe Wolfsburg des BUND hat in einem dreijährigen Prozess (November 2002- Oktober 2005) das Projekt Mühlenriede initiiert und vorangetrieben.

Die Baumaßnahmen wurden von der Wolfsburger Stadtverwaltung in kooperativer Weise durchgeführt und im Herbst 2005 abgeschlossen [mehr...]

Anfahrtsskizzen und Pläne finden Sie für Mörse bzw. Ehmen hier.

ursprünglich begradigter Verlauf

Einweihung 2006

Erfahrungen aus dem Hochwasser am 24.08.2007


Kahlenwiese als mögliche Überschwemmungsfläche

Am 24.8.07 war „Land unter" in Ehmen und zum Teil auch in Fallersleben.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat überflutete und nicht überflutete Talflächen südlich von Ehmen am 24.8.07 fotografiert. Er kann an Hand der Fotos belegen, welche zusätzlichen Flächen in Zukunft die Zurückhaltung von Hochwasser übernehmen könnten und welche es schon jetzt tun.

Woher kam das letzte Hochwasser der Mühlenriede?“
Dr. Christoph Stein von der Mühlenriedegruppe des BUND betont: „Wer das Regenwasser in der Landschaft zurückhalten will, muss das Augenmerk auf bestimmte Flächen konzentrieren: Wichtig sind vor allem Talbereiche, die zum Zeitpunkt des Hochwassers nicht (!) überflutet waren, aber als zukünftige „Überflutungsflächen“ geeignet sind, ein Hochwasser zu vermindern. “ Solche Hochwasser-Rückhalteflächen nennt man „Retentionsflächen“.

Eine wesentliche Aufgabe muss es sein, durch Bachbegradigung funktionslos gewordene Retentionsflächen zu reaktivieren, d.h. sie wieder für die schadlose Rückhaltung des Hochwassers verfügbar zu machen (siehe BUND-Karte 09/2007).

Die vom BUND vorgeschlagenen Maßnahmen konzentrieren sich auf den ökologischen Hochwasserschutz, der im Wesentlichen zwei Ziele verfolgt:

1. Die oberflächlich ablaufenden Regenwassermengen müssen vermindert werden.
2. Ursprünglich in den Talauen vorhandene Retentionsflächen müssen zurückgewonnen werden.

Zur Verminderung der Hochwassergefahr wurden auch schon Vorschläge unterbreitet. ( WN 28.8.07: Alles tun, was menschenmöglich ist“; WAZ 28.8.07 „Hochwasser: Politiker für Stauwehr an der Riede“)



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