Die Hecke im Frühjahr

Am Sonntag, den 17. Juni lud der Bund zu seiner monatlichen Heckenführung um 14.30 Uhr in das „Grüne Klassenzimmer Kerksiek“ ein.

Wer im Juni an einer Hecke entlang geht, der sieht die leicht rosa-farbenen Blüten der Heckenrose und die großen weißen Blütenteller des schwarzen Holunders. Ihnen entströmt ein intensiver Geruch, der zahlreiche Insekten anlockt.

Beide Sträucher spielten schon in der Volksmedizin früherer Zeiten eine bedeutsame Rolle. Wie die Blüten und Früchte noch heute zur Gesundheit beitragen und welche Bedeutung sie für die Tierwelt, insbesondere für die Insekten, haben, erklärten Monika Hopf und Heidrun Meinecke bei einem Heckenspaziergang.

Warum findet man auf den Blüten der Heckenrose Bienen und Hummeln, aber keine Schmetterlinge? Warum heißt die Hecken- oder Hundsrose auch „Vitamin-C-Bombe“ und wofür empfahl schon der griechische Arzt Diaskurides im 1. Jahrhundert nach Christi den Tee der  Rosenblüten-Blätter?

Während die Erwachsenen die Hecke im späten Frühjahr erkundeten, gab es für Kinder ein besonderes Naturerlebnisprogramm: „Mit Schnecken auf  Du und Du.“  Beobachtungen und kleine Experimente eröffneten einen neuen Blick auf das Leben dieser Heckenbewohner. Diplombiologin Inga Lüdecke hatte Weinberg- und Schnirkelschnecken  mitgebracht.

Als schöner Abschluß wurde ein Scheckenrennen veranstaltet.

17.06.2012



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