Hier finden Sie zum neugierig werden Exkursionsberichte

Die Kröten sind weg - Juniorranger - 12.11.16 -

Mögen Frösche und Kröten Pilze?
Mögen Frösche und Kröten Pilze?
Ein silber glänzender Pilz.
Ein silber glänzender Pilz.
Der Setzteich ist mit einer dünnen Eisschicht bedeckt.
Der Setzteich ist mit einer dünnen Eisschicht bedeckt.
Auch der Alte Teich ist tlw. mit einer Eisschicht bedeckt.
Auch der Alte Teich ist tlw. mit einer Eisschicht bedeckt.

Jetz hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Der Setzteich und der Alten Teich waren schon von einer dünnen Eisschicht überzogen.

Und die Laub-, Grasfrösche und Kröten haben für sich schon ein Winterquartier unter Laub, Baumwurzeln und kleinen Bauen gefunden.
Wir waren leider spät dran.

Dafür sahen wir viele Pilze. Die sahen auch schön aus.
Wir kommen im Frühjahr wieder zu den Teichen, weil wir wissen, dass die Frösche schon zeitig (ab März) aus ihren Winterquartieren zurück kehren.

Vielleicht haben wir dann mehr Glück.

"Der Herbst: Bunt und gesund“ - 23.10.16 -

Am 23.10.16 traf sich die ehemalige Heckengruppe mit einigen Gästen
zum Thema „Die Herbsthecke: Bunt und gesund“ im Grünen Klassenzimmer auf dem Kerksiek.

Monika Hopf leitete wie gewohnt kenntnisreich eine Heckenführung und berichtete über Heckensträucher, ihre Früchte und deren Verwendungsmöglichkeiten.

Währenddessen suchten Kinder nach Spuren von Heckentieren. Nachdem sie u.a. die Spuren von Kaninchen und auch deren Bau gefunden hatten, las ihnen Almut Stein eine Geschichte von Hubbel, dem Kaninchen vor.
Zum Schluss wurden bei einem Picknick die Marmeladen von Heckenfrüchten verkostet.

Hecke Bunt und Gesund
Hecke Bunt und Gesund
Heckenexperte Monika Hopf
Heckenexperte Monika Hopf
Kinder hören eine Geschichte
Kinder hören eine Geschichte

Staustufen bauen mit Willi Lieven - 17.09.2016 -

Zum Glück hielt die Wettervorhersage und eine ordentliche Menge Regen fiel.

Die Tage zuvor, bei der Begehung der Mühlenriede, fiel das Flussbett fast trocken, so Willi Lieven. Nun kann das Staustufen bauen beginnen.

Hier sind die Zutaten:
Zwei begeisterte Männer (Arne und Willi) und viele Kinder, die Wasser und Matsch lieben.

1. eine ausgewählte Schwarzerle (Alnus glutinosa, auch Roterle, Eller oder Else
    genannt), wird aus dem zu dichten Bestand gefällt und weiter verarbeitet
2. die Kinder entasten den Baum
3. die Fixierungsstäbe werden mit dem Beil angespitzt
4. die Haltepfähle, die den Wasserdruck später abfangen sollen, werden auf Länge
    gesägt und mit  Axt und Beil angespitzt
5. die Querschläge (kleine Gräben zur Aufnahme der „Staumauer“) werden gegraben
6. die Staustufe wird mit viel Muskelkraft und entsprechendem Werkzeug aufgebaut
7. die Zwischenräume der fertigen Holzkonstruktion werden mit dem Aushub der
    Querschläge verfüllt
8. gegen Verrutschungen und Verschiebungen werden die Stämme mit Draht fixiert
9. Freude und Stolz über die getane Arbeit
10. das Wasser in den Gummistiefeln wird ausgeleert
11. zu Hause ein heißes Bad und eine heiße Tasse Milch zum Aufwärmen

Natürlich haben wir an die Wasserlebewesen gedacht, diese können nämlich durch die Zwischenräume weiterhin Strom aufwärtsschwimmen.
Wir freuen uns auf die nächsten Staustufen mit Arne und Willi.

Fledermausexkursion mit Dr. Maret Heydenreich - 28.08.2016 -

  • Trotz Unwetterwarnung sind alle gut gelaunt.
  • Fledermausquiz mit Dr. Maret Heydenreich.
  • Welcher DJ hat diesen Sound gemixt?
  • Schillerteichimpressionen.
  • Hoffentlich genug Insektennahrung für die Fledermäuse.
  • Im Dunklen Hasselbach.
  • Wir werden vom Waldkauz beobachtet. Allerdings ist ihm das Licht sehr grell.

Trotz Unwetterwarnung wagten sich rund 20 Fledermausinteressierte zur Exkursion.
Das Wetter war sehr schwül, windig und ab und an fielen Regentropfen.
Zum Glück hielt das Wetter und die Exkursion konnte beginnen.

Wie fühlt sich das Leben einer Fledermaus an?
Frau Dr. Heydenreich konnte uns interessante Fakten aus der Fledermauswelt mitteilen.
So ist die kleinste Fledermaus ca. Hummelgroß und die größten Fledermäuse haben eine Flügelspannweite von ca. 1,2 m. Wer hätte das gedacht? Aber keine Bange, diese großen Fledermäuse leben außerhalb Europas.

In Niedersachsen sind ca. 15 Arten heimisch.
Einige Arten verbringen hier den Sommer und fliegen analog den Vögeln und Schmetterlingen dann viele tausende Kilometer in ihre Winterquartiere.

Am Schillerteich konnten wir die imposante Erscheinung der Hochhäuser Schillerteichcenter bei Nacht bewundern.
Und natürlich flogen auch die Wasserfledermäuse, so wie wir uns das gewünscht haben.
Um die Ultraschallaute hörbar zu machen, verwendet man einen Ultraschall- oder BAT-Detektor. Mit speziellen Computerprogrammen kann man die Laute auch sichtbar machen.
Frau Dr. Heydenreich hatte ihren Laptop mit und die Diagramme ähnelten Sound & Beats von DJ's.

Die Fledermausforscher gehören schon einer speziellen Spezies an; mit Kopfhörern, BAT-Detektor, Ultraschallmikrofon, Laptop und Stirnlampe. So ausgerüstet geht die Tour in die Nacht bis in die frühen Morgenstunden.
Selbst Frau Dr. Heydenreich konnte sich ein Schmunzeln über Ihre Ausrüstung kaum verkneifen.

Weiter ging die Tour ins Hasselbach.
Eine völlig andere Struktur der Landschaft, kreisten noch die Fledermäuse am Schillerteich knapp über dem Wasser, so flogen die Zwergfledermäuse am Hasselbach entlang eine geraden Strecke und suchten nach Nahrung.

Zum Abschluss der Exkursion konnten wir noch zwei Waldkäuzchen ihrem abendlichen Rufen lauschen. Ein bisschen unheimlich waren diese Laute schon.
Ein Waldkauz kannte keine Scheu und zeigte sich bis auf 10m in einem Baum sitzend vor uns.
Einen schöneren „Gute Nacht Gruß“ konnten wir uns kaum wünschen.

 



Im Weltraum Magazin 03/2016 der Neuland lesen Sie auf den Seiten 6 und 7 Wissenswertes zu den nächtlichen Fliegern.

Ach du liebe Schrecke - Juniorranger - 13.08.2016 -

Heuschreckenexkursion der Juniorranger im Hasselbachtal.

Wer hätte das gedacht; Heuschrecken leben schon seit Jahrmillionen auf der Erde (seit 320 Mill. Jahren).
Heuschrecken finden wir in kleineren Feuchtgebieten, Wiesen mit hohem Gras und an Waldsäumen. Heuschrecken fressen Gräser aber auch Blattläuse. Und werden im Gegenzug als Nahrung von Storch, Star, Kiebitz, Eidechsen, Igeln, Maulwürfen, Wespenspinne und Fröschen gebraucht.
Heuschrecken erzeugen die Klänge mit ihren Flügeln und mit ihren Beinen.

An einem sonnigen Samstag trafen sich acht Kinder und drei Erwachsene auf der Wiese am Hasselbach.
Mit Becherlupen, Lupen und Keschern zogen die Kinder los und fanden gleich auf Anhieb fünf verschiedene Heuschreckenarten.
Ebenso konnten zwei Schmetterlinge (Kleiner Kohlweißling und evtl. Kleines Wiesenvögelchen), eine Libelle und eine Schmetterlingsraupe des Mondvogels beobachtet werden.

Tabea brachte eine vertrocknete Hornisse mit, die aus nächster Nähe angesehen und angefasst werden konnte.

Wenn Sie Lust haben versuchen Sie doch mal folgende Challenge …
Heuschrecken können bis zu des 30 fachen ihrer Körperlänge springen.
Wie weit können Sie springen?
Die Kinder haben an diesem Tag die Probe gemacht und sprangen faaaast so weit wie die Heuschrecken ;-)

Lauschen Sie an lauen Sommerabenden dem Zirpen (Stridulation) der Heuschrecken.
Mit der passenden App auf Tablet (bzw. Smartphone), besteht die Möglichkeit die
Heuschreckenarten an ihrem individuellen Klängen zu unterscheiden.
Herr Eike Bovensmann (Vogelexkursionsleiter) hat dies schon probiert, die Unterschiede sind tatsächlich hörbar.

  • Schmetterlingsraupe Mondvogels (Nachtfalter, Zahnspinner)
  • Heupferd
  • Was haben wir im Kescher
  • Juniorranger Heuschreckenlager

Edelsteine der Lüfte – die Libellenexkursion - 07.08.2016 -

Mit Herrn Hansgeorg Pudack in der Nähe des Drömlingstadion


Am Sonntag fand die Libellenexkursion mit Herrn Pudack statt. Die Temperaturen und die Sonne meinten es gut. Nach einer kühlen Nacht gab es wenig Wind, und kaum Wolken. Für Libellen waren die Temperaturen anfangs noch etwas niedrig.


Auf dem Parkplatz am Drömlingstadion trafen sich acht Libelleninteressierte Exkursionsteilnehmer.
Dort erläuterte uns Herr Pudack wissenswerte Informationen zu den Edelsteinen der Lüfte.


So sind in Deutschland momentan 81 Arten heimisch, in Niedersachsen leben 69 Arten.

Allerdings ist ca. die Hälfte der Arten gefährdet bzw. bedroht.

Je nach verschiedenem Lebensraum können wir die Edelsteine der Lüfte an Mooren, an Fließgewässern und an stehenden (zum Teil auch trockenfallenden) Gewässern beobachten.


Da die Libellen zu den gesetzlich geschützten Arten gehören ist unbedingt eine Fanggenehmigung der Naturschutzbehörde und des Umweltamtes notwendig.

Herr Pudack, der langjährige Erfahrungen mit Libellen im Raum Wolfsburg hat, hat für diese Exkursion eine solche Fanggenehmigung bekommen.


Gut ausgerüstet mit Keschern, Bestimmungsbüchern und Reagenzgläschen zogen wir vom Drömlingstadion zum Mittellandkanal und von dort zu einer schön gelegenen Feuchtwiese ua. mit Rohrkolben, Froschbiss und Birkenschösslingen. Gegen Mittag stiegen die Temperaturen und vermehrt flogen Klein- und Großlibellen an dem Weiher.


Die Bestimmung war mit Hilfe von Herrn Pudack fast ein Kinderspiel.

Es wurde deutlich, dass Weibchen und Männchen einer Art unterschiedlich gefärbt sind. Neben dem Farbmuster auf dem Hinterleib oder der Brust kann auch die Beinfarbe zur Bestimmung auch eine Rolle spielen. Die Libellen müssen nicht unbedingt gefangen werden, um sie bestimmen zu können: auch mit einem Fernglas oder einem Foto besteht die Möglichkeit Libellen relativ genau zu betrachten und die Art zu ermitteln.


Diese Libellen konnten wir bestimmen:

Blutrote Heidelibelle

Große Pechlibelle

Späte Adonislibelle

Herbst-Mosaikjungfer

Braune Mosaikjungfer


Auch die Spinne des Jahres 2001, die auffällig gefärbte Wespenspinne wurde entdeckt. Viele bezeichnen sie als schönste Spinne Deutschlands. Auch wenn sie sich hauptsächlich von Heuschrecken ernährt, kann eine Libelle ohne weiteres zu ihrer Beute werden.


Leider sind viele Libellen aber viel stärker durch den Menschen gefährdet, weil ua. die Anzahl der Gewässerflächen zurückgeht und die Wasserqualität an manchen Orten für die Entwicklung der Libellenlarven unzureichend ist.

Download:
Artenschutz Broschüre Libellen

Artenschutz Broschuere Libellen
Artenschutz Broschuere Libellen

Schmetterlingstag - 05.06.2016 -

Grünes Klassenzimmer Kerksiek

Sommer, Sonne, Schmetterlinge: Am 5. Juni 2016 fand anlässlich des Tages der Umwelt der dritte Wolfsburger Schmetterlingstag statt. Viele Besucher kamen bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen ins Grüne Klassenzimmer Kerksiek, um die Welt der Schmetterlinge zu entdecken.

Weitere Informationen finden Sie hier...

Waldführung und Waldrallye für Kinder im Arboretum - 03.06.2016 -

  • Förster von Münster führt durch den Wald Foto: Dirk Schäfer

  • Welche Baumarten stehen im Arboretum?
  • Diese Baumscheibe stammt von einer über 200 Jahre alten Eiche
  • Welches Tier hat hier seine Spur hinterlassen?

Am 21. April, am 03. Juni sowie am 17. Juni fanden in diesem Jahr Wald-Führungen im Arboretum statt, im Juni jeweils mit Kinderprogramm. Hier der Bericht über die Führung am 03. Juni.

Am Eingang des Arboretums im Uhlenhorstweg begrüßten seitens der Stadtforst Wolfsburg der Förster Ronald von Münster und die Waldpädagogin Inga Lüdecke die Teilnehmer. Im Unterstand des Arboretums lernten die großen und kleinen Besucher typische Waldbewohner wie Greifvögel, Eulen und Kleinsäuger anhand von Tierpräparaten kennen.

Danach begaben sich die erwachsenen Besucher mit Ronald von Münster auf einen Rundgang durch das Arboretum. Der Förster stellte die Geschichte des Waldes in den letzten 300 Jahren dar und erzählte, welche gravierenden Veränderungen in der Nutzung des Waldes auf der heutigen Waldfläche des Stadtforstes stattgefunden haben. Die Teilnehmer lernten heimische und auch exotische Baumarten und ihre besonderen Standortansprüche und Wuchseigenschaften kennen. Als praktische Übungen wurden Baumhöhen- und Stammdickenmessungen durchgeführt. Die Baumscheibe einer ca. 230jährigen Eiche zog viele Besucher in den Bann. Zum Ausklang wurde die Baumwurzelstation mit einer echten älteren Fichtenbaumwurzel bewundert.

Für die Kinder hatte Inga Lüdecke eine Waldrallye vorbereitet, die parallel zur Führung stattfand. Dabei ging es im Arboretum auf Entdeckungstour: Die Kinder begaben sich auf die Suche nach den Spuren der Waldtiere, lösten Rätsel rund um Pflanzen und Tiere und erforschten den Wald. Zum Abschluss fertigte jedes Kind einen Fährtenabdruck aus Ton zum mit nach Hause nehmen.

Die Bilder in der rechten Spalte können durch Anklicken auf das jeweilige Bild vergrößert werden.

Weidenpfeifchen bauen - 21.05.2016 -

Am Samstag, den 21.05. von 14:30 bis 17 Uhr erklärte uns Wilhelm Lieven den Bau von Weidenpfeifchen.
Wir trafen uns an dem Gewässeruntersuchungsplatz der Mühlenriede I.
Das Wetter war angenehme mild, leichter Wind, Sonne und Wolken wechselten sich ab.
Und die Weiden meinten es gut mit uns, denn an den Kopfweiden waren schöne Austriebe für die Weidenpfeifchen gewachsen.

Viele Kinder, Erwachsene und Großeltern waren gekommen.
Wilhelm Lieven begrüßte die großen und kleinen Teilnehmer. Und erklärte in lockerer Atmosphäre die Theorie zum Schnitzen und Pfeifchen bauen.
Bis dahin war ja alles ganz einfach; einen gerade gewachsen Weidenaustrieb aussuchen, auf die entsprechende Länge schneiden, entrinden, Rinde ablösen, Pfeifchen schnitzen und dann ein Liedchen spielen.

Jetzt zur Praxis:
Die ersten Schritte waren ganz einfach.
Aber das Entrinden stellte sich als große Geduldsprobe für die Kinder und vielleicht für den einen und anderen Erwachsenen als Meditiationsaufgabe heraus.
Die Weidenrinde an einem Stück abzulösen verlangte schon Schnitzqualitäten. Falls das schiefging: Try again.

Nachdem dann die Kinder geduldig übten und die Erwachsenen meditierten, gelang einigen Teilnehmern auf dem Weidenpfeifchen zu spielen. Nur einige wenige Weidenpfeifchen ließen sich einen Ton entlocken umso schöner waren die Töne zu hören.

Wer sich vom Schnitzen ausruhen wollte, den zog die Mühlenriede in ihren Bann.

Schmetterlinge erleben mit den Juniorrangern 19.05.2016 -

Bei den Juniorrangern, der Kindergruppe des BUND, haben sich in diesem Jahr 10 Familien an der Schmetterlingszucht zuhause beteiligt.

Wir hoffen darauf, dass einige der Falter vor dem Schmetterlingstag am 5. Juni schlüpfen, so dass wir sie gemeinsam im Grünen Klassenzimmer Kerksiek fliegen lassen können.

Klicken Sie hier, um sich die Fotogalerie der Distelfalterzucht anzeigen zulassen.


Vogelkundliche Wanderung - 01.05.2016 -

Eike Bovensmann führt die Exkursionsteilnehmer zu verschiedenen Orten in und um Wolfsburg.

Am Ilkerbruchsee habe ich wunderschön die verschiedenen Enten beobachten können (Reiherenten, Tafelenten, Krick- und Knäkenten, Löffelenten, Schnatterenten, Pfeifenten und sogar balzende Schellenten), außerdem Grau- und Silberreiher.
Als Besonderheit ist am Ilkerbruchsee der Trauerschnäpper und das Schwarzkehlchen zu nennen.

Im Drömling, habe ich einen Schwarm von etwa 300 (!) Wacholderdrosseln gesehen. Aber dann konnte ich auch noch einige Kraniche beobachten, meine Lieblingsvögel, und das war sehr beeindruckend, denn mit Spektiv sind sie viel schöner zu sehen als mit dem Fernglas
Schließlich konnte ich das Spektiv sogar zur Vogelbestimmung nutzen: Da war eine große Gruppe Schwäne auf einem Acker (etwa 80 Tiere!), die ich normalerweise als Höckerschwäne bezeichnet hätte. Die Gruppe war aber sehr weit weg.
So habe ich das Spektiv aufgebaut und dann festgestellt, dass sogar eine ganze Reihe Singschwäne darunter war (erkennbar am gelben Schnabel).
Das war wirklich wunderschön!

Schmetterlingsexkursion mit André Brandes im Hasselbach - 30.04.2016 -

In diesem Jahr begann der Frühling um ca. zwei Wochen verspätet.
Diese Verzögerung machte sich bemerkbar bei den Schmetterlingsexkursionen von André Brandes.
Beim zweiten Anlauf Ende April waren die Temperaturen einigermaßen schmetterlingsfreundlich (ca. 15 °C sonnig und wenig Wind).

Am NEST begann unsere Exkursion und führte an den drei Teichen (Ziegel-, Frauen- und Krummer Teich) vorbei.
Was auffiel sind die gemähten Wald- und Rainränder. Was für uns Spaziergänger gepflegt aussieht unist das Todesurteil für die waldrandbewohnenden Falter (zum Beispiel: Landkärtchen und Waldbrettspiel). Hier ist das Nahrungsangebot zum Überleben und zur Fortpflanzung gleich Null.

Auf einer Wiese sahen wir dann doch noch Aurora- und Zitronenfalter.
Die Temperaturen waren während der Exkursion gestiegen und so setzten wir uns auf die Wiese neben die Eiche. Dort erzählte und erklärte uns Herr André Brandes die Lebensweise von heimischen und exotischen Faltern.
Sehr spannend sind seine Erfahrungen aus 5 Jahren Schmetterlingskartierung in Wolfsburg.
Der Artenrückgang ist drastisch!

Für die kleinen und großen Besucher der Exkursion hatte Frau Inga Lüdecke Raupen des Distelfalters mitgebracht. Die kleinen Raupen fraßen genüßlich die Brennnesseln.

Bäume schätzen und lieben - 24.04.2016 -

Eine Gruppe wetterfester Radler traf sich anlässlich des Tages des Baumes zu einer naturkundlichen Radtour um Fallersleben. Tourenleiter Jörg Hoffmann (BUND Wolfsburg und Heimatverein Fallersleben) berichtete zuerst über  die Winterlinde, den Baum des Jahres 2016. Rund um die Michaeliskirche in Fallersleben gibt es 12 Winterlinden. Über die nördliche beidseitig mit Kastanienbäumen  besetzte Bahnhofstraße gelangte man zum Mittellandkanal. Unweit der früheren Osseweg-Kanalbrücke liegt die neue Königschaussee der Fallersleber Schützenkönige.
Die Schützenkönigin von 2012, Ulrike Köppe, und ihr Ehemann Ottmar Köppe, Schützenkönig von 2015, pflanzten dort die erste und vierte Schützenkönigseiche. Durch Naturlandschaften am Sülfelder Forstweg erreichte man das Wohngebiet Vierherren, das schon vor 35 Jahren eine großzügige Grünanlage zur Naherholung erhielt. Im Fallersleber Mittelweg fallen immer noch die 6 hohen Lindenbaumstümpfe auf, die von einer verfehlten Baumpflege zeugen. Ein positives Beispiel einer gelungenen Verkehrsberuhigung ist die nördliche Zillestraße, in deren alten Fahrbahnverlauf  versetzte Bauminseln angeordnet wurden. In der südlichen Zillestraße missfiel den Radlern ein im Bau befindliches Wohnprojekt, bei dem man durch eine über das gesamte Grundstück reichende Tiefgarage keinerlei Platz für Bäume lässt. Am Feldahorn, dem Baum des Jahres 2015, auf dem Fuß- und Radweg zwischen Gifhorner und Ehmer Straße endete die unterhaltsame und mit heimatkundlichem Wissen bereicherte Radtour.

Aufgrund des launigen kalten Aprilwetters gibt es am Himmelfahrtstag, 05.05.2016, eine Wiederholung der Radtour. Start ist dann ebenfalls um 14.30 Uhr auf dem Schlosshof in Fallersleben.

Exkursion in den Drömling - 19.04.2016 -

Reinhold Schultz zeigt auf die Spuren der Biber

Am Dienstag den 19. April ging es in den Wolfsburger teil des Drömlings. Immerhin hatten sich auf dem Parkplatz des Baumarktes toom 16 interessierte Gäste eingefunden. Bei schönem Wetter ging es dann los und nach nur einigen 100 Metern war man heraus aus dem Industriegebiet und schon mitten drin im Drömling. Der Rundweg führte über etwa 5 km entlang von Mittellandkanal und Aller durch die Feuchtwiesen und Gräben dieses Schutzgebietes. Obwohl Biber nicht gesichtet wurden, konnte man doch überall seine auffälligen Spuren entdecken wie z.B. gefällte Bäume und eine Biberburg.   

 

Interessant waren die Ausführungen von Reinhold Schultz zur Entwicklung des Drömlings. Auch die Erläuterungen zu den in den Wiesen isoliert liegenden Gräben und der damit verbundenen Rimpauschen Moordamm-Kultur waren sehr interessant. Im Hintergrund eines der Wahrzeichen des Drömlings: hohe Pappeln mit Unmengen von Misteln.

Schmetterlinge im Hasselbachtal - Juniorranger - 09.04.2016 -

Die Aprilsonne meinte es gut mit uns. Die Temperaturen waren angenehm warm.

Schmetterlinge und Wildbienen brauchen heimische Pflanzen zum Leben.
Bitte helfen Sie mit. Weitere Tipps für ihren Garten finden Sie hier ...
Ansonsten fehlen die bunten Falter.

Begehrte Raupenpflanzen sind:
die Brennesseln für Tagpfauenaugen, Kleiner Fuchs und Admiral
die Knoblauchrauke haben die Auroraraupen zum Fressen gern
der Faulbaum hierauf stehen die Zitronenfalterraupen

Die Weide ist eine der ersten Nahrung für alle Insekten.

Hier gehts zur Bildergalerie (bitte zum Öffnen auf die Bilder klicken):

Amphibienexkursion - 08.04.2016 -

Exkursionsleiter Manfred Wenst schaut im Kescher nach gefangenen Amphibien

Am Freitag den 8. April ging es zu den Hattorfer Teichen. Erfreulicherweise waren um 19:00 Uhr am vereinbarten Treffpunkt 15 Gäste. Das Thema war heimische Amphibien, von denen einige häufige Arten wie Grasfrosch, Erdkröte und Teichmolch auch an den Teichen vorkommen. Allerdings war es dann doch mit zu Beginn der Exkursion 4 Grad Celcius (später dann beinahe 0 Grad) etwas zu kalt und zu trocken. Aufgrund der Kälte und der Trockenheit konnten außer einem Grasfrosch keinen weiteren Tiere beobachtet werden. So waren wir dann über eine Stelle mit Grasfroschlaich froh, den wir uns dann genau anschauten. Und dennoch wurde es bei einsetzender Dunkelheit noch mal spannend, als einige Fledermäuse über die Teiche flogen. Mit einem Fledermausdedektor konnten wir die sonst nicht hörbaren Rufe der Tiere hörbar machen. Umrahmt wurde diese nächtliche Kulisse von Rufen einiger Waldkäuze und einem Graureiher, der hier an den Teichen hoch oben in einer Fichte seinen Schlafplatz hatte.

Trotz der "mageren Ausbeute" waren die Gäste zufrieden. War es doch ein netter Spaziergang hinein in eine Welt, in der man sich sonst kaum begibt.

Biber an der Aller - Juniorranger - 12.03.2016 -

Wir waren im März an der Aller und haben viele Nagespuren vom Biber entdeckt.
Vielleicht wagen wir in der Dämmerung einen Spaziergang und bekommen einen Biber zu Gesicht, wer weiß ...